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Wir wünschen allen Mitgliedern und Kegelfans ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012.
Der Spielbetrieb startet wieder am 14. und 15.01.2012.
Zum Start der Rückrunde fuhren die Geiseltaler Kegler in die Pfalz zum Aufsteiger TuS Gerolsheim. Das Ziel war natürlich, dort zu gewinnen, denn die Gerolsheimer konnten in der Hinrunde keines ihrer Heimspiele gewinnen. Dass die Bahn nicht ganz einfach zu spielen sein würde, war aus den bisherigen Resultaten um die 5700 Kegel ersichtlich. Aber gerade deshalb rechnete man sich auf Müchelner Seite Chancen aus, hier vielleicht punkten zu können.
Das Starterpaar der Geiseltaler setzte gleich alles daran, seine Mannschaft nach vorn zu bringen. Frank Pietsch war sofort im Spiel, er konnte vor allem im Abräumen punkten und so seinen Gegner Timo Nickel unter Druck setzen. Auf der letzten Bahn allerdings riss der Faden, das Spiel in die Vollen gelang nicht und nur mit guten Abräumern rettete er sich auf 215 für diese bahn und insgesamt 956 Kegel. Bei Andreas Fritsche war es andersherum, er brauchte eine Weile, bis er den richtigen Weg auf dieser Bahn gefunden hatte, aber zum Ende holte er gewaltig auf und erspielte 955 Kegel. Das reichte für einen Vorsprung von 35 Kegeln, denn auf Gerolsheimer Seite kamen Jürgen Staab auf 951 und Timo Nickel auf 925 Kegel.
Im Mittelpaar waren jetzt Andreas Kühn und Michael Ribbeck die Gejagten. Ribbeck kam mit dieser Rolle gut zurecht, er spielte souverän, obwohl ihm Markko Abel für Gerolsheim das Leben schwer machte. Beide lieferten sich einen spannenden Kampf, jeder versuchte, seinen Gegner zu halten. Schließlich konnte Abel einen leichten Vorteil herausholen, er spielte 963, Ribbeck kam auf achtbare 940 Kegel. Im anderen Vergleich tat sich Andreas Kühn zunächst etwas schwer, gute Würfe wechselten sich zu oft mit weniger guten ab, aber nach 100 Wurf besann er sich auf seine Stärken und spielte wie ausgewechselt. Auf 444 folgten 485, so dass er sich auf 929 rettete. Trotzdem reichte es nicht, einen Rückstand zu verhindern, denn Uwe Köhler erspielte für die Gastgeber 954 Kegel. Das Spiel hatte sich gedreht und Mücheln sah sich mit 13 Kegeln im Hintertreffen.
Matthias Schmidt und Mike Chilcott mussten nun erst einmal dagegenhalten, denn die Gerolsheimer mit Martin Rinnert und Roland Walther kamen sofort gut ins Spiel. Zunächst blieben die Müchelner dran, besonders Chilcott lag gut drin. Aber Schmidt musste seinen Gegner im Abräumen ziehen lassen, er hatte an diesem Tag nicht die Mittel, Rinnerts starkem Spiel etwas entgegenzusetzen. Nachdem sich dies auf der zweiten Bahn ebenso zeigte und die Müchelner immer noch mit 18 Kegeln im Rückstand waren, setzten sie alles auf eine Karte und für Schmidt kam nach 105 Wurf und 472 Kegeln Marco Klein ins Spiel. Zuletzt hatte er gut trainiert und die Jokerrolle schon mehrmals gut ausgefüllt. Aber speziell Rinnert zeigte sich an diesem Tag zu stark, auch Klein konnte ihm nicht Paroli bieten. Es lief nicht wirklich gut und damit ging das Spiel nun immer sicherer an die Gerolsheimer. Klein konnte noch 402 Kegel hinzufügen und Chilcott baute leider nach 100 Wurf ab, er kam noch auf 915 Kegel.
Rinnert spielte souverän zu Ende, mit 1001 Kegeln erzielte er den Tagesbestwert, Walther kam auf 919. 5713:5569 standen am Ende zu Buche, mit 144 Kegeln Differenz fiel die Niederlage doch noch recht deutlich aus. Die Vorgabe von 5700 Kegeln in der Mannschaft wurde nicht erreicht einen Rausreißer nach oben hatte man nicht dabei, dafür einen nach unten. Letztlich verlor man deshalb verdient und bescherte den Pfälzern die ersten Heimpunkte.
Die ersten Herren gewinnen gegen Aschaffenburg.
Die zweiten Herren verlieren in Berlin.
Die dritten Herren gewinnen gegen Buna Schkopau
Die zweiten Damen gewinnen gegen den Spitzenreiter Langendorf. Die genauen Ergebnisse finden Sie
hier.
Zu diesem Anlass hatte der SV Geiseltal Mücheln alle Sponsoren eingeladen das fertige Werk in Augenschein zu nehmen.
Hier dazu zwei kleine Eindrücke.
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